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Fuhrpark-Software in der Cloud – Die Gefahren aus dem Netz

Wer sich für eine cloudbasierte Fuhrparksoftware entscheidet oder interessiert, sollte sich auch mit dem Thema “Hackerangriffe” beschäftigen. Wie problematisch solch ein Angriff sein kann, bekamen vor kurzem auch Telekom-Kunden zu spüren. Viele Kunden standen plötzlich ohne Internet da. Und damit wäre ein Zugriff auf die cloudbasierten Daten nicht mehr möglich. Hier sollte man sich die Frage stellen, “Kann ich es mir leisten, ein paar Tage nicht auf meine Daten zugreifen zu können?” Denn wie man deutlich sehen konnte, ist niemand vor solchen Angriffen sicher.

Weitere Gefahren eines Hackerangriffs

Aber auch der bekannte Cloudanbieter “Dropbox” hatte vor nicht allzu langer Zeit mit Hacker-Angriffen zu kämpfen: Dropbox-Hack
Über das Passwort eines Dropbox-Mitarbeiters erhielten Hacker wohl Zugang zu 68.680.741 Nutzerdaten. Und wer einmal die Zugangsdaten hat, kann auch sensible Daten abrufen. In einer Fuhrparksoftware befinden sich in der Regel auch personengebundene Daten wie Adressen, Führerscheindaten, Bußgelder etc. die dann quasi von außen abgefischt werden könnten.

Update 16.05.2017: Auch Behörde warnt vor Sicherheitslücken in der Cloud

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor veralteter Software bei mehr als 20.000 in Deutschlands betriebenen Clouds. Laut BSI sind große und mittelständischer Unternehmen, öffentlicher und kommunaler Einrichtungen, von Energieversorgern, Krankenhäusern, Rechtsanwälten und privaten Nutzern betroffen. Ob dies nun auch Fuhrparksoftware-Lösungen betrifft geht aus dem Artikel nicht hervor.

http://www.stern.de/news/behoerde-warnt-vor-sicherheitsluecken-in-zehntausenden-clouds-7371420.html

Welche Motivation stecken hinter solchen Angriffen?

Nun, da gibt es zum einen die “einfachen Hacker”, die nur eine Herausforderung suchen und kein kommerzielles Interesse haben. Aber auch die können schon einen hohen Schaden anrichten in dem Sie das Netz lahmlegen oder Daten manipulieren. Weit gefährlicher sind aber die Hacker die sich zu politischen und sonstigen Interessengruppen zusammenschließen oder ein kommerzielles Interesse haben. Werden von diesen Hackern ganze Rechenzentren angegriffen, sind auch Firmen betroffen die gar nichts mit dem eigentlichen Angriff zu tun haben.

Evtl. lohnt sich hier auch ein Blick in das Buch von Matthias Burkert: “Cloud Computing: Eine kritische Analyse des Cloud Computings im gewerblichen Bereich”

Eine 100%ige Sicherheit wird es nicht geben, daher sollte man sich beim Einsatz einer cloudbasierten Fuhrpark-Software immer fragen, welche Daten mache ich öffentlich, wie wichtig sind mir die Daten und wie schütze ich diese? Kann ich es mir leisten, dass ich an die Daten mehrere Tage oder vielleicht gar nicht mehr rankomme? Dabei ist natürlich auch der Anbieter solcher Cloud-Lösungen gefragt. Aber selbst mit hohen Sicherheitsstandards finden Hacker immer wieder Lücken um an die Daten zu gelangen.

 

 

 

 

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